Danke für die Unterstützung – Wahlen 2007
So ein Wahlkampf ist zeitintensiv und emotional anstrengend. Insbesondere dann wenn man ihn ernst nimmt, thematisch-programmatisch arbeitet und der Bakanntheitsgrad sehr klein ist, so dass einem die mediale Aufmerksamkeit nicht von vorn herein gesichert ist.
Dies geht nicht ohne Unterstützung.
Mein erster Dank gilt meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mir in dieser Zeit liebevoll den Rücken frei gehalten haben und mich so am allermeisten unterstützt haben.
Sodann danke ich meinen Freunden, Bekannten und Politikerinnen und Politiker, die mich aktiv unterstützt haben und finanziell und/oder durch Empfehlungen dazu beigetragen haben, meinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Sie waren meine einzige Lobby.
Ich danke allen PS-Lesern (denn die allermeisten aus der Partei kennen mich vor allem durch meine dortigen Publikationen zur Wirtschafts-, Finanz-und Immobilienpolitik) dass sie mich aktiv gewählt haben und so meine Arbeit gewürdigt haben. Anders lässt sich mein Wahlresultat nicht erklären.
Ich danke den Wählerinnen und Wählern des Kreis 4/5, die mir – (nebst Humlikon und Volken im Bezirk Andelfingen ;-) zu einer klitzekleinen Genugtuung verholfen haben, indem sie mir mehr Stimmen als Daniel Jositsch gegeben haben – ein Minisieg der Inhalte über die mediale Inszenierung.
Wem ich nicht danken kann – ist Pro Natura, die mich als einzige Biologin mit Naturschutz-Leistungsausweis auf Listen der grösseren Parteien nicht unterstützt hat; den Gewerkschaften wie KV und VPOD, die mich nicht unterstützt hatten, obwohl ich Arbeits- und Ausbildungsplätze habe, von denen sie eigentlich träumen. Ich werde mir erlauben zu beobachten, was die Herrn Mario Fehr und Daniel Jositsch, die massiv vom KV unterstützt wurden, für die Gewerkschaftlichen Anliegen tatsächlich leisten. Nicht danken, kann ich dem Mieterverband, obwohl, mein Engagement zur Dämpfung der Mieten gross ist. Insbesondere nicht danken, kann ich dem Gewerbeverband, der mich als viertgrösste Unternehmerin auf den Listen nicht unterstützt hat. Ich weiss, alle diese Institutionen haben ihre Reglemente und Vorschriften wen sie unterstützen. Diese sollten sie, um glaubwürdig zu sein, vieleicht einmal überdenken.


Am 24. Oktober 2007 um 20:29 Uhr
Frau Badran, Sie müssen in Ihrem Boot die Segel richtig setzen,damit Sie in die rechte Wende kommen.Achtung beim Halsen von links nach rechts.Wenn Sie dann diesen Kurs halten,haben Sie Garantiert unsere Unterstützung.
Am 24. Oktober 2007 um 20:48 Uhr
@Oliver
ehm..wessen Unterstützung? Und in welchem Boot muss ich wohin wenden? Links-rechts? Mit diesem Schema kann ich äusserst wenig anfangen; sie dient höchstens einer groben und vereinfachten Orientierung.
Können Sie sich bitte erklären?
Am 24. Oktober 2007 um 21:46 Uhr
Das sind klare Worte, die Sie aussprechen. Sie haben meines Erachtens richtg analysiert. Es gibt einen Verdacht für einen Parteifilz. Wenn es möglich ist, dass ein Nationalratsandidat aus der hintersten Ecke der Wahlliste, dank Instrumentalisierung seines Titels und seinem paternalistischem “sich in Szene setzen” mit der Spitzenkandidatin, vor gestandenen Parteipolitiker/innen landen, ist für mich klar, dass in dieser Partei etwas marod ist. Schade. Für Ihr Engagement wünsche ich Ihnen in Zukunft mehr Erfolg. Bruno S.
Am 30. Oktober 2007 um 12:14 Uhr
Ist Ihnen Selbstkritik ein Begriff?
Sie sind bereits innerhalb Ihrer sozialistischen Partei gescheitert, siehe Listenplatz. Dann waren Sie im kantonalen Wahlkampf überhaupt nicht präsent, die Lex Koller taugt nicht zur Profilierung. Und wo Sie allenfalls kompetent sein könnten, in der Wirtschaft, kennen Sie nicht einmal die Positionen der eigenen Partei und blamieren sich mit wirtschaftsfeindlichen Aussagen. Hinzu kommt Ihre Nähe zu Linksextremen.
Glauben Sie wirklich, so wird man im Kanton Zürich in den Nationalrat gewählt?